Wasserstadt-Triathlon 2019


Ath­le­ten zol­len beim Was­ser­stadt-Tri­ath­lon der Hit­ze Tri­but!

Bei strah­len­dem Son­nen­schein und som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren über 30°C wur­de die Wett­kampf­sai­son für die Mara­tho­nis Phil­ipp Gerse­mann, Ste­fan Goda und Kai Schra­mey­er am Sams­tag, den 1. Juni 2019  in der Was­ser­stadt Han­no­ver-Lim­mer auf der Mit­tel­di­stanz Stre­cker eröff­net.

Um 11.45 Uhr stürz­ten sich Phil­ipp, Ste­fan und Kai in die noch recht fri­sche und Schling­pflan­zen über­sä­te Lim­mer um die 1,9 km in Angriff zuneh­men. Phil­ipp führ­te in gewohn­ter Stär­ke und Zuver­läs­sig­keit mit Platz 54 und 31:44 min das Feld der Mara­tho­nis an, dicht gefolgt von Kai 33:42 min und Ste­fan 42:16 min. Da der Abstand zwi­schen Phil­ipp und Kai erstaun­lich gering, sowie der auf Ste­fan im zu erra­ten­den Bereich aus­fiel konn­ten sich die zahl­rei­chen Beglei­ter aus Ibben­bü­ren auf ein span­nen­des Ren­nen freu­en.

Auf der 90 km lan­gen und mit 700 hm wel­li­gen Rad­stre­cke konn­te Kai sei­ne gan­ze Stär­ke aus­spie­len und die Lücke zu Phil­ipp bereits in der Ers­ten der drei Rad­run­den zu fah­ren und sich im Ver­lauf den Ren­nens einen siche­ren Vor­sprung erar­bei­ten. So finish­te Kai als ers­ter der drei nach nur 2:28 h mit einem 37,5 km/h schnitt als 47er das Rad­fah­ren, gefolgt von Phil­ipp in 2:36 h und Ste­fan in 2:51 h.

So ging es also in geän­der­ter Rei­hen­fol­ge bei bru­ta­ler Mit­tags­hit­ze auf die 2 x 10,5 km lan­ge Lauf­run­de. Die Abstän­de waren zu die­ser Zeit auf den ers­ten Blick mit einem Rück­stand von 7 min von Phil­ipp und 31 min von Ste­fan auf Kai recht groß. Das hat aber bei einer Mit­tel­di­stanz und Tem­pe­ra­tu­ren von über 30° C nichts zu bedeu­ten. Zumal gera­de Ste­fan bei die­sem Wet­ter sei­ne stärks­te Dis­zi­pli­nen noch vor sich hat­te. Also durf­te sich noch kei­ner der drei sicher sein den inter­nen Wett­kampf für sich ent­schei­den zu kön­nen und sowohl in der AK als auch der Gesamt­wer­tung war das letz­te Wort noch nicht gespro­chen.

Beim Lau­fen muss­ten schnell alle drei fest­stel­len, dass nach der Vor­be­las­tung und bei den Tem­pe­ra­tu­ren kei­ne Best­zei­ten mehr drin sind und es eigent­lich nur noch dar­um geht den Lauf ver­nünf­tig zu Finis­hen. Ste­fan leg­te ein sehr gutes Tem­po vor und konn­te die Stre­cke als erwar­tet schnells­ter Mara­tho­ni mit einer der bes­ten Zei­ten, (Platz 15) im Feld nach nur 1:35 h been­den und konn­te mit die­ser Leis­tung die Lücke zu Phil­ipp schlie­ßen und Ihn hin­ter sich las­sen. Kai benö­tigt 1:48 h und Phil­ipp 2:03 h für die Lauf­stre­cke so das am Ende alle die MD von Han­no­ver erfolg­reich im vor­de­ren Feld der 600 Ath­le­ten finish­ten was an die­sem Tag alles ande­re wie Selbst­ver­ständ­lich war.

Text: Kai Schra­mey­er