Rund 500 Finisher beim 36. Aaseelauf

Stefan Goda beim Aaseelauf 2019

Heimsieg für Stefan Goda im Hauptlauf

Im Jahr 2 nach der Neu­struk­tu­rie­rung des Aasee­lau­fes sind schon wie­der ein paar Neue­run­gen für das belieb­te Lauf-Event zu ver­mel­den. Mit einer neu­en Lauf­di­stanz, einem neu orga­ni­sier­ten Start-/Ziel­be­reich und ein paar Attrak­ti­vie­run­gen auf den län­ge­ren Stre­cken star­te­te am Sams­tag die 36. Auf­la­ge.

IBENBÜREN. Bei reg­ne­ri­schem Wet­ter fan­den etwas weni­ger Zuschau­er als sonst den Weg zum Sport­zen­trum Ost, um die Läu­fer des 36. Aasee­lau­fes von Mara­thon Ibben­bü­ren anzu­feu­ern. Dafür ging es mit knapp 500 Finis­hern (Bam­bi­ni ein­ge­schlos­sen) in Sachen Teil­neh­mer­zahl wie­der berg­auf.

Kaum waren sie weg, waren sie auch schon wie­der da. Erst­mals bot der Ver­an­stal­ter Mara­thon Ibben­bü­ren als fünf­te Distanz einen Bam­bi­ni­lauf über 500 Meter an. Gut 20 Minisport­ler gin­gen, zum Teil beglei­tet von Mama und Papa, an den Start. Die Abkopp­lung vom Schü­ler­lauf soll­te dafür sor­gen, dass die Kleins­ten nicht im Feld der älte­ren Kin­der unter­ge­hen, wie Aasee­lauf-Orga­ni­sa­tor Heinz Gawin­ski erklär­te. Bei den Eltern vor Ort fand die Neu­reg­lung viel Zustim­mung. Den anschlie­ßen­den Schü­ler­lauf über 1000 Meter gewann Flo­ri­an Wall­mei­er (SV Teu­to Rie­sen­beck) in 3:51 Minu­ten. Als ers­tes Mäd­chen war Johan­na Hoff­e­ins (GW Mara­thon Müns­ter) nach 4:25 Minu­ten im Ziel.

Auf den Nach­wuchs folg­ten die Gro­ßen. Vor allem sie pro­fi­tier­ten von der Opti­mie­rung des Start-/Ziel­be­reichs. Hier hat­ten die Orga­ni­sa­to­ren noch ein­mal nach­ge­bes­sert. Heinz Gawin­ski: „Unser altes Zeit­mess­sys­tem hat­te es nicht her­ge­ge­ben, dass die Läu­fer das Ziel mehr­mals durch­lau­fen. Mit einer neu­en Soft­ware ist das jetzt mög­lich.“ So konn­te der unschö­ne Knick im Ziel­ein­lauf, der im letz­ten Jahr für Pro­ble­me gesorgt hat­te, ver­mie­den wer­den.

Die meis­ten Finis­her hat­te wie üblich der Haupt­lauf über 10 Kilo­me­ter. Mit 225 Läu­fe­rin­nen und Läu­fern waren es deut­lich mehr als im Vor­jahr. Der Zuwachs dürf­te vor allem der neu­en Lauf­se­rie Nord-Müns­ter­land (LNM, Infos: nord-muensterland.de) geschul­det sein. Der Aasee­lauf war das vier­te Ren­nen der Serie. Am Sams­tag bedeu­te­te das nicht nur mehr Teil­neh­mer ins­ge­samt, son­dern auch mehr Mara­tho­nis im Star­ter­feld. Neben den Los­ge­win­nern der Niko­laus­fei­er durf­ten jetzt auch die Teil­neh­mer der Lauf­se­rie mit an den Start. Ste­fan Goda vom Gast­ge­ber­ver­ein erkämpf­te sich sei­nen zwei­ten LNM-Sieg und gewann den Haupt­lauf in 35:31 Minu­ten. Schnells­te Frau war Marie Lie­ne­mann (VfR Vox­trup), die als Fünf­te der Gesamt­wer­tung in 38:07 Minu­ten ein­lief. Susan­ne Stra­ten und Kers­tin Bie­köt­ter (bei­de Mara­thon Ibben­bü­ren) folg­ten auf den Plät­zen.

Wie der Haupt­lauf war in die­sem Jahr erst­mals auch die Halb­ma­ra­thon-Distanz DLV-ver­mes­sen und damit Bes­ten­lis­ten-fähig. Rund 100 Ath­le­ten stell­ten sich der Her­aus­for­de­rung. Als Ers­ter durch­lief Mar­kus Schel­ler nach 1:19:34 Stun­den das Ziel. 19 Plät­ze hin­ter ihm errang Coco Tap­pe (L+T Sport­haus) in 1:36:26 Stun­den den Sieg bei den Frau­en. Ein denk­wür­di­ges Ergeb­nis hat­te vor­her der Jeder­mann­lauf über 5 Kilo­me­ter, den 122 Sport­ler absol­vier­ten. Am Ende hat­te eine Frau die Nase vorn: Lena Bäch­le (Käst­le Racing-Team) hol­te sich den Gesamt­sieg in 18:01 Minu­ten. Erst nach 18:49 Minu­ten kam Oli­ver Ull (SC Oster­b­rock) als ers­ter Mann und Gesamt­zwei­ter ins Ziel.

Quel­le: Ibben­bü­re­ner Volks­zei­tung // Mon­tag, 19. August 2019 // Foto und Text: Hol­ger Luck (IVZ)

 

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