Radwanderabteilung unterwegs


Auch wenn man es nicht glau­ben mag. Es gibt die Rad­wan­der­ab­tei­lung noch und wir sind auch wei­ter­hin aktiv. Nach­dem lan­ge Zeit nichts von uns zu hören und zu lesen war, hier ein Bericht zu unse­ren letz­ten Akti­vi­tä­ten.

Am 02. August star­te­te eine 24 köp­fi­ge Grup­pe zur dies­jäh­ri­gen Mehr­ta­ges­fahrt. Pünkt­lich um 09:00 Uhr schwan­gen sich die Teil­neh­mer auf die Räder und radel­ten auf wenig befah­re­nen Stra­ßen und Wirt­schafts­we­gen, mit Ziel hol­län­di­sche Gren­ze, immer Rich­tung Wes­ten. Nach eini­gen kür­ze­ren Stopps und län­ge­ren Ver­schnauf­pau­sen am Del­sen in Rhei­ne, Else am See in Schüt­torf und an der Was­ser­müh­le Lage tra­fen wir gegen 18:00 Uhr nach gut 80 km an der ers­ten Unter­kunft, dem Hotel „Am Wald­bad“, in Uel­sen ein.

Am zwei­ten Tag ging es nach gut fünf Kilo­me­tern über die grü­ne Gren­ze zu unse­ren hol­län­di­schen Nach­barn und dann immer auf der hol­län­di­schen Sei­te der Gren­ze um den Zip­fel der Graf­schaft Bent­heim her­um. Sta­ti­on wur­de am his­to­ri­schen Boots­haus in Grams­ber­gen ‑das unter ande­rem eine Braue­rei beher­bergt- gemacht. Außer­dem konn­te auf einem Bum­mel die his­to­ri­sche Alt­stadt von Grams­ber­gen besich­tigt wer­den. Am Nach­mit­tag führ­te der Weg wei­ter über Coe­vor­den und anschlie­ßend ca. 10 km auf einem Rad­weg, der der Gren­ze folgt, bis bei Tou­ren­ki­lo­me­ter 60 ein uri­ges Selbst­be­die­nungs­ca­fé erreicht wur­de, wo wir uns mit ver­schie­de­nen kal­ten und war­men Geträn­ken und typisch hol­län­di­schem Gebäck stär­ken konn­ten. Auf einem aben­teu­er­li­chen Abschnitt, der auf einem schma­len Pfad durch Farn und Gestrüpp führ­te, erreich­ten wir gegen 17:30 Uhr wie­der deut­schen Boden und kamen kur­ze Zeit spä­ter und nach rd. 80 km zu unse­rem zwei­ten Quar­tier, dem Hotel „Drei Lin­den“ in Twist.

 

Auch der drit­te Tag führ­te uns direkt wie­der über die deutsch/holländische Gren­ze. Es ging am Bar­ger­veen ent­lang, auf den bekannt her­vor­ra­gen­den hol­län­di­schen Rad­we­gen, Rich­tung Emmen. Direkt vor Emmen wur­de kurz vor Mit­tag den Cen­ter­park „Parc Sandur“ erreicht, wo wir es uns in medi­te­ra­nem Flair eine Zeit lang gut­ge­hen lie­ßen. Wei­ter führ­te der Weg dann am Geo­park „de Honds­rug“ vor­bei zum Bar­ger­veen, wo von einem Beob­ach­tungs­turm die Moor­land­schaft beob­ach­tet wer­den konn­te. Am Bar­ger­veen ent­lang, wie­der der Gren­ze fol­gend, kehr­ten wir am frü­hen Nach­mit­tag unse­ren hol­län­di­schen Nach­barn den Rücken. Aber auch in Deutsch­land beglei­te­te uns noch gerau­me Zeit die typisch hol­län­disch und ems­län­di­sche Moor­land­schaft mit sei­nem tra­di­tio­nel­len Torf­ab­bau. Durch das Rüh­ler Moor ging es wei­ter, bis dann bei km 65 den Rüh­ler Bau­ern­gar­ten mit Milch­zapf­stel­le und Rast­platz erreicht war. Zum Glück gab es hier auch noch ande­re gekühl­te Geträn­ke, so dass wir unse­re tro­cke­nen Keh­len etwas anfeuch­ten konn­ten. Gegen 18:00 Uhr kamen wir nach rd. 75 km zu unse­rer letz­ten Unter­kunft, dem Hotel „Tiek“ in Mep­pen. Nach einem sehr lecke­ren Abend­essen leer­ten wir dann noch auf der Gar­t­en­ter­as­se des Hotels, in gemüt­li­cher Run­de und bis in die spä­ten Abend­stun­den hin­ein, das ein oder ande­re Glas Gers­ten­saft  und lie­ßen den Tag Revue pas­sie­ren.

   

Der letz­te Tag führ­te uns, nach einer aus­gie­bi­gen Mor­gen­gym­nas­tik unter Anlei­tung von Wil­fried Deckers, an den Dort­mund-Ems-Kanal. Mal auf der lin­ken, dann auf der rech­ten Sei­te des Kanals fuh­ren wir auf dem super asphal­tier­ten Lein­pfad bis nach Lin­gen, wo wir in Erman­ge­lung einer Alter­na­ti­ve auf der Außen­be­stuh­lung des lei­der noch geschlos­se­nen „Grü­nen Jäger“ unse­re Lunch­pa­ke­te ver­zehr­ten. Wei­ter führ­te der Weg über Han­eken Fähr und noch ein­mal kurz am Kanal ent­lang durch Glee­sen und Hes­sel­te, immer auf sehr ange­nehm zu fah­ren­den Wirt­schafts­we­gen und Neben­stra­ßen, zu unse­rer nächs­ten Pau­se im Eis­ca­fe „Nurag­he“ in Spel­le. Hier konn­ten wir ganz gelas­sen den ein­zi­gen, kur­zen Regen­schau­er bei einer ordent­li­chen Por­ti­on Eis abwar­ten. So gestärkt mach­ten wir uns auf den letz­ten Teil der Weg­stre­cke. Über Drei­er­wal­de und Hörs­tel erreich­ten wir gegen 17:00 Uhr und nach gut 310 gera­del­ten Kilo­me­tern Ledigs Anna am Unte­ren Markt. Mit einem gemein­sa­men Abend­essen lie­ßen wir vier sehr har­mo­ni­sche, aber auch kör­per­lich akti­ve und anstren­gen­de Tage aus­klin­gen.

  Es feh­len Hei­drun Deckers und Sigi Hane­mann

Da die für den 18.08. geplan­te Aus­wärts­tour lei­der dem Wet­ter zum Opfer gefal­len war, star­te­ten wir am 15.09. um 10:00 Uhr an der Hal­le Ost mit Hän­ger und auf­ge­brach­ten Rädern zum Orts­ein­gang von Müns­ter. Von hier aus wur­de mit 22 Teil­neh­mern auf ver­schlun­ge­nen und fast immer auf ver­kehrs­ar­men Wegen Müns­ter ein­mal umrun­det. An Nien­ber­ge ‑mit dem „Haus Hüls­hoff“-, Gie­ven­beck und Rox­el vor­bei, durch die Orts­tei­le Meck­len­beck, Berg-Fie­del und Grem­men­dorf ‑hier konn­ten wir die Muse­ums­lok 91319 „Pän­gel­an­ton“ bewun­dern- erreich­ten wir den sehr schön zu fah­ren­den Werser­ad­weg, auf dem wir bei km 35 zur idyl­lisch gele­ge­nen Pleis­ter­müh­le kamen. Nach einer aus­rei­chen­den Pau­se wur­den die letz­ten 15 km in Angriff genom­men. Immer noch auf dem Werser­ad­weg wur­de Sankt Mau­ritz links lie­gen gelas­sen, am Kanal ent­lang erreich­ten wir Coer­de und nach gut 50 km waren wir wie­der am Aus­gangs­punkt unse­rer Tour, nahe Kin­der­haus, ange­kom­men.

Am 13.10. gin­gen 24 Rad­ler auf die letz­te Rad­tour die­ses Jah­res. Nach dem Start an der Hal­le Ost folg­te als ers­tes eine klei­ne Berg­wer­tung, denn an der Som­mer­ro­del­bahn muss­te der Dören­ther Berg über­wun­den wer­den. Am Süd­hang des Teu­to ent­lang fuh­ren wir wei­ter über Rie­sen­beck und am Nas­sen Drei­eck vor­bei nach Bever­gern, wo über die alte Schleu­sen­kam­mer die Kanal­sei­te gewech­selt wur­de. Wei­ter an Rod­de vor­bei, erreich­ten wir gegen Mit­tag Drei­er­wal­de. Im Hotel-Restau­rant Sas­se wur­de eine Pau­se ein­legt. Im Anschluss ging es auf der Hör­s­te­ler Müh­len­rou­te wei­ter. Nach jeweils kur­zen und inter­es­san­ten Stopps an Rei­nings und Knoll­manns Müh­le erreich­ten wir Hörs­tel, von wo wir über das Gelän­de der Gra­ven­hors­ter Klär­an­la­ge und an Püs­sel­bü­ren vor­bei zurück zur Hal­le Ost radel­ten.

Die ers­te Wan­de­rung des Jah­res 2019 star­te­te mit 19 Teil­neh­mern vom Park­platz des Land­gast­hau­ses Kem­ken. Direkt gegen­über mach­ten wir uns auf eine rd. 13 km lan­ge Run­de durch bzw. um den wun­der­schön herbst­li­chen Habichts­wald. Nach gut 3 km unter­quer­ten wir die Auto­bahn A1 und nach wei­te­ren 2 km erreich­ten wir die Rast­an­la­ge „Teck­len­bur­ger Land Ost“, wo wir Mühe hat­ten, eini­ge Teil­neh­mer davon abzu­brin­gen, über die Auto­bahn wei­ter zu wan­dern. Wei­ter ging es über Neben­stra­ßen, Wald- und Wie­sen­we­gen zurück in den Habichts­wald und nach noch­ma­li­gem Durch­que­ren zur Gast­stät­te Kem­ken, wo wir uns bei Kaf­fee und Kuchen von den Stra­pa­zen der Wan­de­rung erhol­ten.

Die nächs­ten Wan­de­run­gen sind für den 15.12.2019, 19.01. und 15.03.2020 um jeweils 12:30 Uhr geplant. Am 16.02.2020 wol­len wir um 14:00 Uhr star­ten und im Anschluss an die Wan­de­rung ein Grün­koh­les­sen ver­an­stal­ten. Hier­zu sind zu einem spä­te­ren Zeit­punkt ver­bind­li­che Anmel­dun­gen erfor­der­lich. Ab April 2020 wer­den wir dann wie­der mit Rädern unter­wegs sein.