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Radtour Haltern am See 2022

    Das dies­jäh­ri­ge Rad­wan­der­wo­chen­en­de führ­te die Mar­tho­nis in das süd­li­che Müns­ter­land nach Hal­tern am See. Nach einer ange­nehm kur­zen Anrei­se ging es bereits um 11 Uhr auf die Räder Rich­tung Schiffs­he­be­werk Hen­ri­chen­burg in die Nähe von Dat­teln. Die Tour von rund 55 km hat­te genau die rich­ti­ge Län­ge, um auch den evtl. nicht so „sat­tel­ge­wöhn­ten“ Popos zu signa­li­sie­ren, dass etwas inten­si­ve­re „Kon­takt­ta­ge“ bevor­ste­hen könnten.

    Abends bezog die Grup­pe die reser­vier­ten Zim­mer im „Hotel am Turm“ und ließ sich dann das her­vor­ra­gen­de Hotel­es­sen gut schme­cken. Und wer dann immer noch nicht satt war, ging ein paar Schrit­te aus dem Hotel her­aus in die Stadt. Dort fand – wer woll­te – (und fast jeder woll­te !!) —  meh­re­re  Eis­die­len vor. So füll­te Abend für Abend noch man­che Kugel Eis/mancher Eis­be­cher (!!) die Koh­len­hy­drat­spei­cher der Radler*innen auf. Und man fühl­te sich so gut gerüs­tet für die “Stra­pa­zen“ des jeweils nächs­ten Tages.

    Am frü­hen Sams­tag­mor­gen ging es wie­der auf die Räder und die Tour führ­te bei herr­li­chem Wet­ter Rich­tung Nord­kir­chen, wo das impo­san­te Schloss bestaunt wur­de. Die Aus­stel­lung „All­tags­men­schen“ rund um Schloss und Stadt war ein ech­tes High­light und die Foto­gra­fen unter den Rad­lern kamen voll auf ihre Kos­ten. Die Mit­tags­pau­se in Lüding­hau­sen war spä­ter dann der nächs­te Höhe­punkt, fand in der Stadt doch gera­de- wie für Tou­ris­ten bestellt- ein bun­ter Markt statt, wo dann das eine oder ande­re Mit­bring­sel den Weg in die Sat­tel­ta­schen fand. Nach einem kur­zen Zwi­schen­stopp auf der Burg Vische­ring ging es dann wie­der zurück zum Hotel.

    Am Sonn­tag führ­te die Tour dann über die Hohe Mark zum Schloss Lem­beck, eines von sehr vie­len gut erhal­te­nen Schlös­sern und Bur­gen, die auf der Tour immer wie­der auf­tauch­ten. Man könn­te sich durch­aus vor­stel­len, dass es ange­sichts die­ser beein­dru­cken­den Viel­zahl von hoch­herr­schaft­li­chen Häu­sern im süd­li­chen Müns­ter­land hier vor etwa 250 Jah­ren eine sehr inten­si­ve „Par­ty­sze­ne“, par­don, ein sehr reges gesell­schaft­li­ches Leben unter den Schloss- und Burg­be­sit­zern und vor allem ihrem Nach­wuchs gab.

    Die letz­te Tour am Mon­tag führ­te dann über Wald-und Feld­we­ge durch den Mer­fel­der Bruch. Lei­der hat­ten die Wild­pfer­de kein Inter­es­se dar­an, Rad­ler aus dem Nor­den des Müns­ter­lan­des zu bestau­nen und sie blie­ben daher für uns unsicht­bar. Das trüb­te die gute Lau­ne der Teilnehmer*innen aber über­haupt nicht. Es gab immer was zu erzäh­len zu lachen ….und wer mal pin­keln muss­te, hat­te auch kei­ne Pro­ble­me; denn über­all gab es aus­rei­chend hohe Mais­fel­der, in denen man gut „unter­tau­chen“ konn­te. Ja, auch das ist wichtig !!!

    Am frü­hen Mon­tag­nach­mit­tag war dann die letz­te Tour durch das wun­der­schö­ne Müns­ter­land been­det und es stan­den genau 250 km auf dem Tacho, eine stram­me Leis­tung, zumal nicht alle Radler*innen per Pedel­ec unter­wegs waren und hin und wie­der auch durch­aus nen­nens­wer­te Stei­gun­gen zu bewäl­ti­gen waren.

    Es war —  mal wie­der —  eine tol­les Rad­fahr­wo­chen­en­de, das Her­mann Bül­ter, Ulrich Wie­scher, Josef Breul­mann, Rein­hard Stall­bör­ger und Anto­ni­us Völ­ler vor­be­rei­tet und beglei­tet haben. Ihnen gilt ein dickes, dickes Dan­ke­schön aller Teilnehmer*innen. Und wir alle hof­fen, dass wir solch schö­ne Tou­ren noch des Öfte­ren erle­ben dürfen.

    Gez Anne Bosse