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Ostfriesentour 2022 “Auf zu neuen Ufern und alten Städten”

    Das jähr­li­che Tref­fen mit unse­rem befreun­de­ten Renn­rad­club “Lee Racer” aus Rhau­der­fehn fand die­ses Jahr in Ost­fries­land statt.

    So mach­te sich die­ses Jahr am 02.07.2022 eine 8‑köpfige Grup­pe aus der Renn­rad­ab­tei­lung des Mara­thon Ibben­bü­ren auf nach Rhau­der­fehn, um gemein­sam mit den “Lee Racern” zu fah­ren. Das Lee-Racer-Team um Bet­ti­na Brandt hat­te das Mot­to “Auf zu neu­en Ufern und alten Städ­ten” aus­ge­ru­fen. Pünkt­lich um 10 Uhr waren die Räder ein­satz­be­reit und 15 Teilnehmer:innen star­te­ten gemein­sam zu der ers­ten 120 km lan­gen Ausfahrt.

    Von West­over­le­din­gen fuh­ren wir zunächst Rich­tung Papen­burg, wo wir bei der Mey­er Werft die Ems über­quer­ten, vor­bei an Fel­dern und Wie­sen wei­ter Rich­tung Hol­land. Ziel in Hol­land war die Blau­westad („Blaue Stadt“). Sie ist ein neu­es Wohn­ge­biet in der nie­der­län­di­schen Regi­on Ost-Gro­nin­gen, etwa bei Win­scho­ten. Das Gebiet besteht aus ca. 1500 Häu­sern mit Flä­chen von 700 bis 7.400 m². Vie­le davon haben einen eige­nen Boots­an­le­ger, denn das Wohn­ge­biet befin­det sich auf einem See.

    Etwa 5 km vor der Pau­se star­te­te wäh­rend der Tour eine Rei­he von Pan­nen. Nach einem klei­nen Auf­fahr­un­fall muss­ten wir einen neu­en Rei­fen besor­gen. Da die­ser erst aus Win­scho­ten geholt wer­den muss­te, hat­ten wir eine unfrei­wil­li­ge Pau­se von über einer Stun­de bis wir dann end­lich in der Blau­en Stadt ange­kom­men waren, um uns dort mit Kaf­fee und Kuchen zu stär­ken. Nach der Pau­se und wei­te­ren 5 Kilo­me­tern Pan­ne 2. Ein wei­te­rer Plat­ten. Nach ca. 40 km durch Hol­land über traum­haf­te Wege und Land­schaf­ten fuhr die Grup­pe dann am Dol­lart zurück nach Deutschland.

    Schnell noch hoch nach Ditz­um zum Fisch­bröt­chen essen, bevor es dann Rich­tung Leer zurück zum Hotel ging. Dann hat­ten wir zwi­schen Ditz­um und Leer noch eine drit­te Pan­ne. Kurz hin­ter Leer haben wir die Leda, ein Neben­fluss der Ems, über eine sehr aben­teu­er­li­che Brü­cke über­quert. Wir fuh­ren direkt neben einem Gleis auf einem sehr schma­len Rad­weg über Git­ter­ros­te. Nach unten soll­te man dabei bes­ser nicht schau­en, wenn man nicht schwin­del­frei ist.

    Am Grillbuf­fet wur­de abends die eine oder ande­re Anek­do­te der letz­ten Jah­re in Erin­ne­rung geru­fen und das ein oder ande­re iso­to­ni­sche Getränk zu sich genommen.

    Am Sonn­tag führ­ten die Tour­gui­des dann zunächst Rich­tung Nor­den. Doch schon nach 5 km gab es einen Stopp bei einer vier­te Pan­ne. Zum zwei­ten Mal wur­de ein neu­er Rei­fen benö­tigt, den wir dies­mal aller­dings dabei hat­ten. Die Tour führ­te über Leer Rich­tung Aurich. Am Klos­ter Ihlow konn­ten wir eine Ost­frie­sen­tor­te genie­ßen, bevor wir wie­der zurück Rich­tung Süden radel­ten. Zwei High­lights auf dem Rück­weg: Den Fluss Jüm­me haben wir auf einer klei­nen hand­be­trie­be­nen Fäh­re über­quert und kurz danach die Leda über die schmals­te Brü­cke, die von Autos befah­ren wer­den darf.

    Alle Teil­neh­mer waren dank­bar für 220 km in zwei Tagen über wun­der­schö­ne und per­fekt aus­ge­ar­bei­te­te Stre­cken in der freund­schaft­li­chen Gesellschaft.

    Es war wie immer “Watt­be­sün­ners”!

    Moin Moin Axel Braungart