Münster Marathon 2019: Ein Bericht


Ein Bericht von Ful­co Mei­jer

Seit April 2017 habe ich nach Zer­rung in der Leis­te und eini­gen Rück­schlä­gen es wie­der ver­sucht, Teil­nah­me am Mara­thon. Da es seit einem Jahr wie­der schmerz­frei lief war der Ver­such es wie­der zu machen wie­der da. Auch mit Blick ins nächs­te Jahr, wo ich die Com­ra­des lau­fen möch­te, und man da nach­wei­sen muss, dass man einen Mara­thon unter 4 Stun­den gelau­fen ist. Erfol­ge aus der Ver­gan­gen­heit zäh­len lei­der nicht. Somit war ich am 8. Sep­tem­ber 2019 in Müns­ter am Start.

Bei Anfangs idea­len Bedin­gun­gen, 14° Cel­si­us, tro­cken, kein Wind, wur­de es lei­der spä­ter etwas zu warm. Dafür habe ich dann alles wie­der erlebt was so ein Mara­thon alles aus­zeich­net: Eupho­rie am Start, Begeis­te­rung an der Stre­cke, bei­ßen und kämp­fen auf die letz­ten Kilo­me­ter, Glücks­ge­füh­le auf den letz­ten Metern.

Die gewünsch­te Zeit von 3:39:59 habe ich knapp ver­fehlt. Im Ziel zeig­te die Uhr dann 3:40:16 an. Dafür bin ich schmerz­frei ange­kom­men! Nur die Bei­ne haben ordent­lich was ein­ste­cken müs­sen und die Sucht, Mara­thon zu lau­fen, wur­de wie­der erweckt.

Herz­li­chen Glück­wunsch auch an Kai Oster­brink! Er hat es nach 4:12:51 über die Ziel­li­nie geschafft.