Marathon Ibbenbüren in Engadin — MTB

Arti­kel aus der Ibben­bü­re­ner Volks­zei­tung, erschie­nen am 13.07.2021

Ibben­bü­re­ner Moun­tain­bi­ker fah­ren im Engadin

-Renn­luft schnup­pern im Hochgebirge-

IBBENBÜREN. Für eini­ge Fah­rer von Mara­thon Ibben­bü­ren begann jetzt die Renn­sai­son 2021. Bedingt durch die Coro­na Pan­de­mie fin­den auch der­zeit nur sehr weni­ge Ver­an­stal­tun­gen statt. Das jähr­lich statt­fin­den­de Moun­tain­bike-Etap­pen­ren­nen „Enga­din Bike Giro“ hat­te alle Auf­la­gen erfüllt. Somit fand an drei Tagen hin­ter­ein­an­der ein Bike Event der Extra­klas­se statt. Los ging es in St. Moritz. Nach 43 km und gut 1700 Höhen­me­tern war das Ziel im benach­bar­ten Sil­va­pla­na See. Viel Zeit zum Aus­ru­hen blieb den Mara­tho­nis nicht, denn am nächs­ten Tag war­te­te bereits die Königs­etap­pe mit Start im Nach­bar­ort Cele­ri­na. 63 km und gute 2600 Höhen­me­ter galt es zu über­win­den. Ziel war wie­der der See in Sil­va­pla­na. Das Fina­le star­te­te am Sonn­tag mit Start und Ziel in Sil­va­pla­na. 60 km und gute 2000 Höhen­me­ter galt es noch­mal zu überwinden.

Gespickt waren alle Tage mit zum Teil Anstie­gen bis zu 20 Pro­zent und rasan­ten Abfahr­ten die zum Teil ein hohes Maß an Tech­nik auf dem Rad ver­lang­ten. Auch die orts­an­säs­si­gen Trails mit ihren stei­len Kur­ven und stei­ni­gen Pas­sa­gen ver­lang­ten den Teil­neh­mern alles ab.

Stür­ze und Defek­te blie­ben nicht aus. Jens Jäger erwisch­te es am zwei­ten Tag mit einem tech­ni­schen Defekt und Auf­ga­be. Er konn­te das Fina­le am Sonn­tag jedoch für sich per­sön­lich finis­hen. Und einen Platt­fuß (der aber recht schnell, kurz vor Ziel auf der letz­ten Etap­pe vom Fah­rer repa­riert wur­de) kamen alle unver­sehrt ins Ziel. Am Ende jeder Etap­pe war jeder Teil­neh­mer beein­druckt von der atem­be­rau­ben­den Land­schaft im Hoch­ge­bir­ge Engadin.

Plat­zie­run­gen der Ibben­bü­re­ner Marathonis:

Kate­go­rie Män­ner Eli­te: 29. Platz. Felix Bücken, 36. Lars Schmidt­ke; Her­ren­klas­se 2: 48. Maxi­mi­li­an Bos­se; Her­ren­klas­se 3: 22. Ole Röhr­danz, 43. Kirch­ner; Kate­go­rie Frau­en 2: 7. Nina Manzke.